Dozent*innenliste

Ralf Bachmann
-Schlagzeug -
kam schon als Jugendlicher mit der Blasmusikwelt in Kontakt. Bis 2006 studierte er Schlagzeug an der Musikhochschule Münster und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Orchestererfahrung sammelte er in Münster, Osnabrück, Herford und weiteren Orchestern. Seit einigen Jahren unterrichtet Ralf Bachmann an verschiedenen Musikschulen, spielt in verschiedenen Kammerbesetzungen und leitet das Percussionensemble der Musikschule Havixbeck.

Susanne Bäcker
- Musikpädagogik, MIKA -
Erzieherin; Kita-Leitung; Chorleiterin im ChorVerband NRW; Studium „Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“; Seit 1991 Fachkraft in Tageseinrichtungen für Kinder; Qualitätsmanagement-Beauftragte; Musikalische Projekte: Kinderchor, Kindermusical, vom Lied zur Präsentation.

Tobias Backhaus
- Drums -
geboren 1984 in Darmstadt, gehört ohne Zweifel zu den meistbeschäftigten Jazzmusikern seiner Generation in Deutschland. Er nahm Unterricht bei Größen wie John Riley, Joey Baron, Keith Copeland und schloss 2010 sein Schlagzeugstudium bei Prof. John Hollenbeck am Jazz Institut Berlin ab. Bereits während des Studiums machte er weit über die Grenzen der Bundeshauptstadt hinaus als vielseitiger musikalischer Begleiter auf sich aufmerksam und ist heute aus der zeitgenössischen deutschen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig arbeitet er mit Künstlern wie Till Brönner, Kurt Rosenwinkel, Jiggs Whigham, Peter Weniger, Pablo Held, Torsten Goods, Torsten de Winkel, Rick Margitza, den New York Voices, der NDR Big Band und vielen mehr.

Prof. Dr. Dorothee Barth
- Musikpädagogik -

Professorin für Musikpädagogik/-didaktik an der Universität Osnabrück. Sie studierte in Köln und Berlin Musik, Latein, Erziehungswissenschaften und Philosophie sowie Diplom-Musikerziehung und war zehn Jahre lang Lehrerin für Musik und Latein an einem „multikulturellen“ Gymnasium in Hamburg-Altona. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Möglichkeiten einer interkulturell orientierten Musikpädagogik, konzeptionelle Grundlagen des Musikunterrichts und Kooperationsmöglichkeiten zwischen schulischer und außerschulischer Musikpädagogik (kultureller Bildung) sowie die Professionalisierung von Musiklehrkräften. Als Vizepräsidentin des Bundesverbandes Musikunterricht engagiert sie sich vor allem in der Fortbildung, der Bildungspolitik und der Weiterentwicklung von Inhalten und Zielen des Musikunterrichts.



Lioba Bärthlein
- Klavier -
Lioba Bärthlein studierte an der Musikhochschule Köln Klavier und Schulmusik bei Nina Tichman und Klaus Oldemeyer. Sie nahm an Meisterkursen mit Andras Schiff und Malcolm Bilson teil und legte ihre Reifeprüfung mit sehr gutem Erfolg ab.
Seit vielen Jahren leitet sie in Bonn eine eigene Klavierschule und betreut edukative Musik-Projekte der Kölner Philharmonie. Lioba Bärthlein konzertiert regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. mit dem Cellisten Klaus-Dieter Brandt.



Torsten Bartnitzky
- Schulpraktische Lehrerausbildung Musik Grundschule -
war von 2000 bis 2015 Grundschullehrer mit dem Schwerpunkt Musik an einer Essener Grundschule. Er war in dieser Zeit neun Jahre lang als Fachleiter für Musik am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Essen tätig und bildete Lehramtsanwärter an verschiedenen Seminaren aus. An der Folkwang Universität der Künste hatte er bis 2015 einen Lehrauftrag im Fach Musikpädagogik inne. Seit 2015 ist Torsten Bartnitzky Leiter des Seminars für die Grundschule am Zentrum für praktische Lehrerausbildung in Solingen.

Mariam Batsashvili
- Klavier -

geboren 1993 in Tiflis/Georgien, studierte zunächst an der Evgeni Mikeladze Musikschule ihrer Heimstadt, bevor sie an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu Grigory Gruzman wechselte. 2011 gewann sie den Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar; den renommierten Arturo Benedetti Michelangeli Preis erhielt sie 2015. Mariam Batsashvili ist Carl-Heinz Illies-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und wird seit 2013 mit Konzertauftritten und über das Patenschaftsprogramm mit einem Stipendium gefördert.

Sie zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als sie 2014 den 10. Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Das holländische NRC Handelsblad resümierte: „Die Gewinnerin Batsashvili verwandelt jede Phrase in etwas Besonderes“, während die internationalen Juroren sie eine „vollendete Künstlerin“ mit einem „fantastischen Anschlag“ nannten, voll von „aufrichtigen Emotionen“.  Erste Orchestererfahrung auf Spitzenniveau konnte die junge Pianistin unter anderem mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest unter James Gaffigan im Concertgebouw Amsterdam (Liszt Klavierkonzert Nr. 1), dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter Rafael Payare (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1) und den Brüsseler Philharmonikern (Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2) sammeln. In rund 30 Ländern gab sie bereits Soloabende, darunter China, Südkorea, Indonesien, Brasilien, die USA, Südafrika, Frankreich, Spanien, Norwegen, die baltischen Staaten sowie Benelux und Deutschland. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Pianofortissimo Festival Bologna und dem Delft Kammermusikfestival.

Gerade wurde bekanntgegeben, dass Mariam Batsashvili ab sofort ein BBC New Generation Artist ist und während ihrer Zeit in diesem überaus renommierten Förderprogramm bei den großen Festivals und in den bekannten Konzertsälen Großbritanniens präsent sein wird. In der Saison 2016/17 konzertierte sie als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) in den bedeutendsten Sälen Europas, so in den Philharmonien von Paris, Köln und Luxemburg, dem Wiener Musikverein, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Müpa Budapest, dem L’Auditori Barcelona, der Stockholm Concert Hall, dem Southbank Centre in London, dem Konzerthaus Dortmund, der Hamburger Elbphilharmonie und erneut im Concertgebouw Amsterdam. Darüber hinaus begeisterte sie an der Londoner Wigmore Hall und debütierte beim Mailänder Festival „Piano City“. Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Norichika Iimori interpretierte sie Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 im Münchener Herkulessaal, mit dem Orchestre Dijon Bourgogne unter Gábor Takács-Nagy Clara Schumanns einziges Klavierkonzert.